Nachdem wir das Boot in Beschlag genommen haben, konnten wir die Leinen lösen und losschippern. Der Eigner des Bootes fuhr die ersten Meter mit.
Nachdem wir die erste Brücke passiert hatten wollte der Eigner an Land gehen. Er nahm das steuer in der Hand und legte das Boot in einem Affentempo an einem anderen Boot längseits, das wir alle dachten, das war es, Aber nein, akurat legte er längsseits, stieg aus und verabschiedete sich.
Nun waren wir auf uns gestellt.
Zuerst war unser Steuermann Ischi, der nach einiger Zeit das Ruder an Jürgen Lennert abgegeben hatte. Da wir es am ersten Tag eilig hatten gaben wir richtig Gas. Durchs Sneekermeer fuhren wir zum Kanal Oudeweg. Danach durch den Kanal Scharsteroffnieuwe ins Tjeukemeer. An der Insel Marchjepolle legten wir dann um 19:25 an. Die erste Tour haben wir gut gemeistert und wir packten unseren Grill aus. Und dann machten wir es uns gemütlich.

Den zweiten Reisetag begannen wir mit Anlege´versuchen bei der Insel. Nachdem wir alle Anlegemanöver geübt hatten ging es los. Durch Groote Bretten ging es zum Ijsselmeer. Über das Iysselmeer fuhren wir Richtung Urk, wo wir anlegen wollten. Mitten auf dem Ijsselmeer bei mäßigen Wind ging dann die Kappe von Jürgen Lennert über Bord. Sofort eingeleitete Rettungsversuche führten bei der ersten Anfahrt zum Überfahren der Mütze. Danach konnte sie noch kurzzeitig gesichtet werden aber jeglicher Rettungsversuch blieb ohne Erfolg. Um 15:30 Uhr legten wir am Gastanleger Batavia an und besichtigten das Schiff Batavia. In Handarbeit wurde dieses Segelschiff nach alten Zeichnung wiederhergestellt.

Am dritten Reisetag war unser Rudergänger Ralf Bäcker und Navi Jürgen Lennert.Das erste Zwischenziel war an diesem Reisetag Almerehaven, wo wir am Stadthafen festgemacht haben. Währen der rast im Hafen schauten wir uns das Formel 1 Rennen an. Nachdem Rennen ging es auch sofort wieder los. Als Ziel hatten wir uns die Insel Huizerhoof ausgesucht. Beim Anlegemanöver mussten wir leider feststellen, das das Wasser im hinteren Bereich der Bucht für unser Schiff zu gering war. Wir liefen auf Grund. Mit Hilfe eines Motorbootes konnten wir uns vom Grund wieder befreien. Gekostet hat es uns eine Flasche Jim Beam.

Vierter Reisetag:
Rudergänger Stefan Teustcher, Navi Jürgen Lennert. Ein sehr schöner besinnlicher Tag. Auf der Fahrt ist nichts erwähnenswertes passiert. In Harderwijk wurde zwischendurch Wasser aufgenommen und eingekauft und dann ging es weiter zur Stadt Elburg. Der Hafen der Stadt ist keineswegs empfehlenswert allerdings ist die Stadt sehr schön!

Fünfter Reisetag:
Rudergänger Rolf Raschdorf und Dirk Heilken, Navi Jürgen Lennert
Durchs Kettelmeer fuhren wir in das Ijselmeer ein. Im Ijselmeer setzten wir dann eine Flaschenpost ab. Dann ankerten wir in der Nähe von Urk. Währenddes Ankerns gingen unsere Schwimmer Michael Brandes und Frank Legler kurzzeitig zum Schwimmen von Bord. Danach lichteten wir den Anker und fuhren in den Hafen von Urk.
Abends ging in Urk die Post ab. Wir entdeckten eine Dartmöglichkeit und haben abends ein Turnier Jeder gegen Jeden gespielt. Siegreich hervorgegangen aus dem Turnier ist Kleenex mit 13:4 Spielen. Zweiter wurde Stefan mit 10:6 Spielen und dritter Ischi mit 10:9 Spielen. Gefeiert wurde lange. Die Gaststaätte wollte iegenltich schon um 1:00 Uhr schließen. Für unser Turnier haben wir ihnen schon 1 Stunde Verlängerung abgeschwatzt. Die letzten von uns sind nach 3:00 Uhr aus der Gaststätte abgehauen. Bei der nächsten Fahrt müssen wir unbedingt dort wieder anhalten! Es war einfach spitze!

Sechster Reisetag:
Rudergänger Jürgen Lennert und Dirk Heilken, Navi Ralf Bäcker
Am Morgen waren nicht alle unserer Mannschaft auf den Damm. Einer unser Männer schlief bis zum Mittag, andere gingen Mittags wieder ins Bett. Der Abend vorher war in den Knochen gefahren! Heute ging die Route über Emmeloord nach Lemmsterpoort. Am "Aldi-Anleger" in Emmeloord wurden eingekauft.

Siebter Reisetag:
An unserem letzten Reisetag ging es nach Grouw, unseren "Heimathafen". Rudergängeer waren Stefan Teutscher, Peter Dobelke und Dirk Heilken. In Grouw ging es dann Abends essen. Das Schiff wurde schon einmal Reine gemacht.

Achter und letzter Teg:
Heute Morgen wurde das Schiff gross "Reinegemacht". Fenster wurden geputzt und unter Deck wurden die Kabinen gesäubert. Danach ging es ab zum Heimathafen und das Schiff wurde dem Eigner übergeben.

Die Heimfahrt war genauso lustig wie die Hinfahrt, nur alle waren etwas müder geworden!

Alles in allem war diese Fahrt absolut spitzenmäßig. Der Zusammenhalt der gesamten Mannschaft ist gestiegen und wir wollen alle wieder so eine Tour machen. Jetzt wird kräftig gespart damit die nächste Bootstour nicht so lange auf sich wartenlässt!!!!!!